Anna Müller - April 07 2021

Die Story von AIO

Wer kennt es nicht, wenn im Frühling die Blumen anfangen zu blühen oder der Wind die Pollen der Bäume durch die Gegend weht. Dann beginnt die leidvolle Zeit für AllergikerInnen oder AsthmatikerInnen und man kann oftmals die ersten angenehmen Sonnentage des Jahres nicht vollends auskosten. Aber nicht nur AllergikerInnen, auch Menschen aus den städtischen Ballungsräumen sind täglich verschmutzter Luft ausgesetzt.Ich bin Anna, 27, und eine der Gründerinnen der nachhaltigen Atemschutzmaske AIO. Meine Vision ist es, für saubere Luft zu kämpfen und einen Teil zu einem gesunden Leben beitragen. Dazu gehört für mich ein gesundes und gesundheitlich-unbedenkliches Atmen.

Auf der Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau

Als ich auf dem Markt nach Qualitäts-Masken gesucht habe, ist mir die Suche schwer gefallen, weil ich ein Produkt nutzen möchte, das einen ausreichenden Schutz vor verschmutzter Luft und Pollen gewährleisten kann. Auf der anderen Seite wollte ich keine Maske haben, die ich nach kurzer Zeit wieder entsorgen muss und so weiteren Müll verursacht. Darüber hinaus war es mir auch wichtig, dass meine Mimik nicht verloren geht und der Mensch erkennbar bleibt. Wenn man all diese Wünsche in einer Maske erfüllt haben möchte, bricht man die Suche enttäuscht ab.Damit wollte ich mich nicht abfinden und habe begonnen Produkte zu kreieren, die Funktion, Ästhetik und Qualität vereinen. Als erste Idee im Kampf für saubere Luft habe ich einen Schal mit integriertem Filter entwickelt. Vor allem in China haben wir in dieser Zeit erste Ansprechpartner gefunden und so konnten wir dort mit unserem Schal 2019 einen Start-up-Wettbewerb gewinnen. Zwar war an das Tragen von Masken hierzulande damals noch nicht zu denken, doch hatten wir uns das Ziel gesetzt, auch hierzulande unsere Idee mehr in das Bewusstsein der Menschen zu bringen.

Der steinige Weg als Start Up, auch wenn man Masken verkauft

Als Anfang 2020 dann Corona unser aller Leben auf den Kopf gestellt hat, wollten wir unsere Idee natürlich an die Bedürfnislage der Menschen anpassen. Nach einigen Monaten der Tüftelei (hier ein Eindruck unseres ersten Produkt-Workshops, an dem wir noch mit Plastikflaschen und Heißklebepistolen experimentiert haben) hat unser Entwurf endlich Form angenommen. 

Eine Crowdfunding Kampagne über Indiegogo sollte aus der Idee Realität werden lassen und für uns als junges Unternehmen den Proof of Concept darstellen - trifft unsere Maske, so wie wir sie uns erdacht haben, überhaupt den Nerv der Zeit? Die Kampagne übertraf unsere Erwartungen bei weitem und schnell sahen wir uns den zahlreichen Herausforderungen gegenüber, die einem als produzierendes Gewerbe in einem überbürokratisierten Land wie Deutschland begegnen. Zu Beginn lief einiges schief und wir haben viele wichtige Learnings durchgemacht. Wir sind keine Ingenieure und mussten mit sehr vielen unterschiedlichen externen Experten zusammenarbeiten. Am Ende des Tages ist es alles andere als einfach, ein universelles Produkt zu kreieren, das jedem individuell auch passt! 

Wir sehen, dass das Thema von Atemschutzmasken und Luftverschmutzung immer wichtiger wird, und möchten daher einen Teil zu einem gesunden Leben beitragen. Dabei wollen wir mit unserer Idee auch AsthmatikerInnen, AllergikerInnen oder Menschen mit Lungenkrankheiten helfen. Die Bevölkerung auf der Welt steigt weiter rasant an, bis Mitte 2060 prognostizieren Experten ein Wachstum auf über 9,5 Milliarden Menschen, die diesen schönen Planeten bewohnen. Das bedeutet, dass die Ballungszentren weiter wachsen werden und unweigerlich auch die Verschmutzung der Luft zunehmen wird. Schon heute atmen weltweit über 90% der Bevölkerung verschmutzte Luft ein, was ein erhöhtes und permanentes Gesundheitsrisiko verursacht. Die Spätfolgen sind verheerend und verschmutzte Luft wird sogar als häufigste Todesursache vor übertragbaren Krankheiten oder verschmutzten Trinkwasser aufgeführt.

Diese Aussichten sind für uns Ansporn genug gewesen, AIO zu entwickeln. Bei der Suche nach Produktionsmöglichkeiten war ein entscheidender Faktor, dass wir uns nicht, wie üblich in der Maskenindustrie, von chinesischen Anbietern und Lieferketten abhängig machen wollten. Daher sind wir besonders stolz, ein Produktionsnetzwerk aufgebaut zu haben, mit dem wir ein Produkt 100% Made in Germany gewährleisten können. Dazu gehören unter anderem kleine Familienunternehmen, mit denen wir eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen, um die höchsten qualitativen Standards für unser Herzensprojekt erfüllen zu können.

Die Reise geht weiter

Ich bin überglücklich zu sehen, was wir gemeinsam in den letzten Monaten erreichen konnten. Mir war es wichtig, dass unsere Atemschutzmaske sowohl gegen Luftverschmutzung als auch Pollen, Allergien oder Viren helfen kann. Zudem ist es uns gelungen, ein nachhaltiges Produkt zu realisieren, weil die Maske einfach in der Spülmaschine oder per Hand waschbar ist und kein Müll wie bei Einwegmasken entsteht. 

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15 AIO pads
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